Eibelkapelle in Wenholthausen hinter der großen alten Linde

Die Kapelle am Eibel wurde 1662 aufgrund eines Gelübdes aus dem 30-jährigen Krieg (1618-1648) gebaut.
Den Platz dafür stiftete Bauer Bornemann.
Die zunächst errichtete kleine Kapelle ließ später Dechant Schonlau um mehr als das Doppelte verlängern. Es ist eine Kapelle zum Hl. Kreuz, obwohl der Volksmund "Marienkapelle" sagt.
Die Kreuzigungsgruppe vor der Kapelle war inzwischen derart morsch geworden, dass die Jäger von Wenholthausen dankenswerterweise im Jahre 1962 eine neue stifteten.

Eibelkapelle

Christus und die Schächer schnitzte Andreas Rickert aus Calle. Am gleichen Platz wie zuvor wurde die Gruppe zwischen den knorrigen Bäumen wieder aufgestellt und durch Pastor Steven eingeweiht.
Der Heimat- und Förderverein von Wenholthausen hat sich dafür eingesetzt, dass 1998 eine umfangreiche Restaurierung durchgeführt wurde.
Leicht zu erreichen ist das herrliche Fleckchen am Eibel.
Der überaus reizvolle Bereich um die Eibel-Kapelle mit einer schönen Aussicht und die Jahrhunderte alte, denkmalgeschützte Linde lohnen einen Besuch.
(Quelle: ... durch der Zeiten Lauf, Kreuze-Bildstöcke-Heiligenhäuschen in der Gemeinde Eslohe)

St. Hubertus (Mathmecke)

Aufzeichnungen in alten Urkunden belegen, dass es sich bei der Hubertuskapelle um ein ganz altes Kulturgut handelt. Vermutlich wurde die Kapelle um 800 n. Chr. erbaut, so erinnert auch die Tafel über der Eingangstür die Besucher.
Als die ersten christlichen Glaubensboten unter dem Frankenkönig Karl, später der Große genannt, im Jahre 785 ins Sauerland kamen und die Mathmecke noch eine selbständige Siedlung bildete, könnte an der Stelle, wo einst der Freistuhl stand, die Kapelle gebaut worden sein.

St. Hubertus (Mathmecke)

Viele Jahre war sie Eigentum der Bauern Didam (jetzt Wurm), Urban und Altbrod (Lünten). Bei der Separation in den 80er-Jahren ging sie, einschließlich des Kapellenhofes, ganz in den Besitz der Familie Altbrod über.
Das Altarbild, die Anbetung der Hirten und die Hubertusfigur gehörten immer zur Kapelle. Nach dem Tod des verwandten Pastors Anton Altbrod wurden zwei weitere Figuren, Maria Königin und Nikolaus um den Altar gestellt. Aus dem Nachlass stammt auch das Standkreuz und das Weihwasserbecken.
(Quelle: ... durch der Zeiten Lauf, Kreuze-Bildstöcke-Heiligenhäuschen in der Gemeinde Eslohe)
 

Kapelle zur Feldflur (Oesterberge)

Einen tragischen Unfall mit tödlichem Ausgang nahmen im Jahre 1956 Oesterberge Familien zum Anlass, eine vorhandene kleine, in schlechtem Zustand befindliche Gebetsstätte durch eine neue zu ersetzen.
Das Grundstück dazu stellte Karl Vornweg zur Verfügung. Je ein bleiverglastes Fenster mit einer Darstellung stifteten die Familien Bornemann (Hubertus), Quinkert (Herz Jesu), Schmidt (Schutzengel), und Vornweg (Antonius).
Jährlich am Festtag des Hl. Antonius am 13. Juni und des Hl. Hubertus am 3. November findet ein Gottesdienst statt. Darüber hinaus wird die Kapelle zum stillen Gebet aufgesucht und bei einem Sterbefall im Ort kommen die Bewohner hier zum Totengebet zusammen.
Die Dorfgemeinschaft hat großes Interesse an ihrer Kapelle und kümmert sich regelmäßig um die gute Pflege und Instandhaltung.
(Quelle: ... durch der Zeiten Lauf, Kreuze-Bildstöcke-Heiligenhäuschen in der Gemeinde Eslohe)